2017 – wooden cloud Berlin

Berlin, Berlin, Berlin! 

Die Freude war sehr groß als nach langer Wartezeit feststand, dass die nächste wooden cloud nach St. Petersburg in Berlin installiert werden wird. 

Seit mehr als zwanzig Jahren besucht Martin Steinert mit seiner Frau regelmäßig seine Freunde in Berlin.

Schon lange bezeichnet er sich als Kenner dieser Stadt. Die Erfahrung rund um die wooden cloud Berlin hat ihm jedoch vorgeführt, wie absurd diese Behauptung war. Prenzlauer Berg, Mitte, Ku’damm, Teile von Friedrichshain, auch ein wenig Kreuzberg, das alles kannte er und findet sich seit Jahren dort gut zurecht. Das Kreuzberg rund ums Kottbusser Tor, Neukölln, die Karl-Marx-Straße und den Richardplatz hatte er vorher nie gesehen.

Dort fünf Wochen zu wohnen und zu arbeiten, hat sein Bild von Berlin zurecht gerückt.

Die Menschen, ihren Alltag und ihre Probleme kennenzulernen, machte die wooden cloud Berlin zu einem ganz besonderen Erlebnis. Auch wenn die spröde Schwerfälligkeit der Verwaltung und die überraschende Diskrepanz zwischen Schroffheit und Freundlichkeit der Menschen Erinnerungen an St. Petersburg aufleben ließen, gab es doch einen großen Unterschied: Die Kommunikation.

Bei der wooden cloud Berlin war die Sprache und insbesondere der offene Umgang mit ihr ein bedeutender Faktor, der die Aussagekraft der aufgeschriebenen Wünsche verstärkte und den Menschen dahinter sichtbar machte.

[Bilder André Mailänder]

 

 

Die französische Film und Videokünsterlin Mathilde Nodenot hat in Berlin das wooden cloud Projekt zum ersten Mal filmisch begleitet. Dort entsteht ihr Film „Labyrinth/Liberté“.

 

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